WM-Sichtung – Fazit der Cheftrainerin
Welches Fazit zieht die Cheftrainerin nach der 1. WM-Sichtung der jungen Dressurpferde? Wie wurde beurteilt? Was ist für sie beonders wichtig?
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Cheftrainerin Monica Theodorescu macht richtig Lust auf die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde von 5. bis 9. August in der Reiterstadt: „Insgesamt war die Qualität der Pferde, die uns in Warendorf vorgestellt wurden, sehr sehr gut. In der Quantität noch mehr bei den Fünfjährigen als in den anderen beiden Altersklassen, aber das ist fast immer so. Das Niveau der jungen Pferde ist wirklich ganz toll.“
Die Altersklasse der fünfjährigen Dressurpferde war mit 30 Kandidaten die größte, außerdem präsentierten sich 25 sechsjährige und 27 siebenjährige. Zunächst stellten sich alle Reiter-Pferd-Paare den Augen der Trainer in einem kurzen Pflichttraining vor, das Trainer-Duo vor Ort bestand aus der Cheftrainerin und dem Bundestrainer der deutschen Nachwuchsreiter, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen. Am zweiten Tag absolvierten die WM-Kandidaten die Einlaufprüfung der WM für junge Pferde ihrer jeweiligen Altersklasse und wurden von dem Team der beiden Trainer und den Richtern Reinhard Richenhagen und Pascal Strohbücker beurteilt. So erhielten 17 Fünfjährige, zwölf Sechsjährige und 13 Siebenjährige die Einladung zur zweiten und letzten WM-Sichtung in Warendorf am 30. Juni. Danach werden die WM-Kandidaten benannt.
Wer darf sich Hoffnungen auf einen Start im WM-Stadion von Verden machen? Wie wird beurteilt? „Das gibt natürlich auch das Richtverfahren vor“, erklärt Theodorescu. „Bei den Siebenjährigen wird zusätzlich zu Schritt, Trab, Galopp, Durchlässigkeit und Perspektive auch die technische Ausführung der Aufgabe der Klasse S bewertet. Bei den Fünf- und Sechsjährigen ist das anders, da geht es um die Grundgangarten und dann Durchlässigkeit bzw. Rittigkeit und Perspektive.“
Besonders gefreut hat die Cheftrainerin die Art und Weise, in der die Zukunftshoffnungen vorgestellt wurden. „Es wurde durchweg wirklich sehr schön geritten. Die Pferde wurden in natürlicher Haltung vorgestellt und es war keine Spannung oder Überforderung zu erkennen. Wir haben zufriedene Pferde gesehen und genau darum geht es.“ Es habe sich über Jahre herauskristallisiert, dass der Fokus deutlich mehr auf Harmonie und Natürlichkeit der Bewegungen liege. „Das wird auch so bewertet und wenn es so bewertet wird, wird auch so geritten.“
Der August steht in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen der Weltmeisterschaften – erst mit den jungen Dressurpferden in Verden, dann mit den ‚Großen‘ in Aachen. Wie wichtig ist der Blick der Cheftrainerin auf die WM-Bühne der Youngster? „Für mich ist vor allen Dingen der Ausbildungsweg interessant und wichtig“, betont Theodorescu. „Das beinhaltet, dass die Pferde in keinem Moment der Ausbildung überfordert werden, dann hat die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde auch einen Mehrwert für die spätere Laufbahn der Pferde.“ Ergänzend fügt Monica Theodorescu hinzu: „Egal, ob für die WM der jungen Dressurpferde in Verden oder für die Weltmeisterschaft in Aachen – was auf jeden Fall alle Pferde brauchen, sind sehr gute Grundgangarten. Das ist die Basis für alles.“
Die 19. Auflage der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde wirft ihre Schatten voraus, die erste Hürde haben 42 Kandidaten genommen. Nach der zweiten Hürde, der zweiten WM-Sichtung am 30. Juni, steht fest, wer vom 5. bis 9. August um Medaillen wetteifern darf.


