Frankfurt sucht die nächsten Stars
Alle Kandidaten der Serienfinals Nürnberger Burg-Pokal und Louisdor-Preis stehen fest!
Wer tritt in die Hufspuren von Life Time FRH, dem Sieger des Nürnberger Burg-Pokals 2025? Wer wird der nächste Finalstar des Louisdor-Preises und tritt die Nachfolge von Viva Gold OLD an? Spannende Final-Entscheidungen, die beim Internationalen Festhallen Reitturnier Frankfurt vom 16. bis 20. Dezember fallen. Und alle Kandidaten für die Top-Serien-Finals stehen jetzt fest…

Die Burg-Pokal-Finalsieger 2025: Life Time FRH unter Charlott-Maria Schürmann.
© www.sportfotos-lafrentz.de
Das 35. Nürnberger Burg-Pokal-Finale
In unfassbar guter Form hat die 19-jährige U25-Europameisterin Rose Oatley diese letzte Chance genutzt und gleich zwei Pferde für das 35. Burg-Pokal-Finale qualifiziert: den neunjährigen Frascino-Sohn Ferdades und den achtjährigen Deparon-Sohn Debutant PS. Ferdades siegte unter Rose mit 74,707 Prozent, Stallkollege Debutant wurde mit 74,463 Prozent Zweiter und gehört damit zu den vier besten Zweitplatzierten der Saison, die sich zusätzlich zu den Siegern aller Etappen ein Finalticket sichern. „Mir fehlen die Worte, damit muss ich erst mal klarkommen“, gestand die Doppelsiegerin fassungslos. Rose hat noch nie ein Burg-Pokal-Finale geritten, sie war auch noch nie in der Festhalle. „Alle sagen immer, wie toll das Turnier ist, aber ich habe es bisher nur auf dem Bildschirm gesehen“, gesteht Rose lachend. „Ich war noch nie da, auch nicht als Zuschauerin, umso mehr freue ich mich mit einem Pferd von meiner Freundin und Kundin Ava (Osing) und mit einem eigenen hinzufahren. Wir freuen uns sehr auf Frankfurt.“
Aber die Konkurrenz schläft nicht. Mit der Saison-Höchstnote von 76,537 Prozent hat sich die hochelegante Nice Touch unter der Schweizer Championatsreiterin Charlotta Rogerson für die Festhalle qualifiziert, dicht gefolgt von der Siegerin der sechsten Etappe auf dem Fichtenhof, Dalma Sia Ballante unter Sina Aringer. Unter dem Strich musste man in diesem Jahr mindestens 74,049 Prozent in einer Burg-Pokal-Qualifikation erzielen, um im Finale dabei zu sein. Diese Vornoten versprechen ein hochklassiges und spannendes 35. Burg-Pokal-Finale in Frankfurt.
Finalqualifizierte – Nürnberger Burg-Pokal 2026
• Horses & Dreams Hagen a.T.W.
Patrik Kittel und J’Adore Dior H mit 75,512%
Frederic Wandres und Fänomen de Malleret mit 74,463%
• Pferd International München-Riem
Sabina Schrödter und Feine Bella NRW mit 74,732%
Nicole Grosch und Visser’s Hit Valeria VEC OLD mit 74,049%
• Longines Balve Optimum
Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky mit 74,463%
• Görlitzer Summerweeks Rosenhof
Dorothee Schneider und Valerie mit 74,293%
• Elmloher Reitertage
Bernadette Brune und San To Alati FRH mit 74,415%
• Schäftlarn / Fichtenhof Classic
Sina Aringer und Dalma Sia Ballante mit 76,000%
Raphael Netz und Glamourdoc mit 74,683%
• Darmstadt-Kranichstein
Charlotta Rogerson und Nice Touch mit 76,537 %
• Guxhagen-Dörnhagen
Rose Oatley und Ferdades mit 74,707 %
Rose Oatley und Debutant PS mit 74,463 %

Die Louisdor-Finalsieger 2025: Viva Gold OLD unter Isabell Werth
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Der Louisdor-Preis – das 20. Finale
Fünfmal war Isabell Werth bisher im Finale des Louisdor-Preises in der Frankfurter Festhalle am Start, dreimal hat sie es gewonnen, zuletzt im vergangenen Dezember. Bei ihrem dritten Sieg saß die achtmalige Olympiasiegerin im Sattel des jetzt zehnjährigen Viva Gold OLD, mit dem sie im Juni 2026 ihre 20. Goldmedaille bei Deutschen Meisterschaften feierte. Und auch beim 20. Louisdor-Preis-Finale möchte Werth ein Wörtchen mitreden. Mit der höchsten Note der Saison hat Werth die letzte Etappe in Guxhagen-Dörnhagen gewonnen. Ihr Partner: der neunjährige Ben Benicio-Sohn Back for Good, der im Besitz ihrer Schülerin Victoria Max-Theurer steht. 75,809 Prozent erreichte das Paar – so viel wie kein Paar zuvor in der Louisdor-Saison 2026. Und es ging hochkarätig weiter in Guxhagen: Auf Platz zwei stellten sich U25-Europameisterin Anna Schölermann und der achtjährige Vitally PCH auf. Ihr Ergebnis: 74,234 Prozent, das zweithöchste Ergebnis der Saison! Und der talentierte Fuchs trägt die Louisdor-Siegergene direkt in sich. Seine Mutter ist keine andere als die ehemalige Erfolgsstute von Isabell Werth, Weihegold OLD, die 2014 selbst das Finale gewann, damals noch unter dem Sattel von Beatrice Hoffrogge.
Damit stehen auch die Finalisten für den Louisdor-Preis fest: Zehn Paare, die im Verlauf der Saison Platz eins oder zwei in einer Etappe belegt haben. Einem Reiter ist es gelungen, sich mit zwei Pferden für das Finale von Deutschlands besten Grand Prix-Nachwuchspferden zu qualifizieren: Mannschafts-Weltmeister und -Olympiasieger Frederic Wandres. Gleich bei der ersten Etappe in Hagen am Teutoburger Wald siegte Wandres mit 71,809 Prozent, bei Etappe vier in Pinneberg mit Veuve Clicquot FRH und 73,984 Prozent. Unter den Finalqualifizierten ist zudem der Sieger des Nürnberger Burg-Pokals von 2024, Maxi Kraft’s Barcelo OLD unter der zweimaligen Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider.
Seit 2007 wird die Nachwuchspferde-Grand Prix-Serie in Deutschland ausgetragen, seit 2012 mit Unterstützung der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und in der Frankfurter Festhalle. Das 20. Finale dürfte mit einem erstklassigen Starterfeld eine wunderbar runde Geburtstagsfeier werden.
Die Finalqualifizierten des Louisdor-Preises 2026 im Überblick
- Hagen
- Imo Pector; Frederic Wandres – 71,809 %
- Szechuan; Dr. Annabel Frenzen – 71,149 %
- Hamburg
- Maxi Kraft’s Barcelo OLD; Dorothee Schneider – 72,851 %
- Majestic Taonga; Lisa Wernitznig – 71,383 %
- Donzdorf
- Henriettenhof’s Kinshasa; Franz Trischberger – 72,255 %
- Gidday; Carlos Manuel Valerio Caetano – 70,979 %
- Pinneberg
- Veuve Clicquot FRH; Frederic Wandres – 73,984 %
- Vaderland OLD; Bernadette Brune – 72,723 %
- Guxhagen-Dörnhagen
- Back for Good; Isabell Werth – 75,809 %
- Vitally PCH; Anna Schölermann – 74,234 %
Beide Finals: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt 16.12. – 20.12.2026


