Höchstnoten für Back for Good und Vitally PCH

Mit den höchsten Wertnoten der Saison haben sich Back for Good (Isabell Werth ) und Vitally PCH (Anna Schölermann) in Guxhagen-Dörnhagen die beiden letzten Finaltickets für den Louisdor-Preis gesichert.

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Isabell Werth und Back for Good – mit Saison-Bestnote in Guxhagen
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In bester Laune ritt Isabell Werth nach der Siegerehrung aus der Halle an Anna Schölermann vorbei und rief ihr fröhlich zu: “Wir sehen uns in Frankfurt, Anna!” Anna strahlte ein “Oh ja!” zurück. Die Damen hatten mit ihren Pferden und sehr besonderen Runden beeindruckt.

Mit 75,809 Prozent hat Isabell Werth mit dem neunjährigen Ben Benicio-Sohn Back for Good (Z.: Uwe Ogonowski, Bes.: Victoria Max-Theurer) die letzte Etappe des Louisdor-Preises gewonnen. Die Freude bei Isabell Werth war doppelt: Über die tolle Leistung des Pferdes trotz seiner turniermäßigen Unerfahrenheit und über die dann doch noch Sicherung des Finaltickets. “Es ist ja nicht ganz unbekannt, dass ich auf den letzten Drücker hierher gekommen bin, weil er in Hamburg (Pinneberg) disqualifiziert worden ist (s. News HIER), weil er nicht die erforderliche S-Platzierung vorher hatte. Niklaas, mein Jockey, ist mit ihm losgefahren, als ich in Wien war, und hat mit Back for Good einen S-Sieg geholt. Und die, die sich gefreut haben, mich nicht in Frankfurt zu sehen – haben jetzt Pech gehabt.”

Isabell Werth ist echt begeistert von dem Dunkelfuchs: “Dieses Pferd ist einfach super. Er hat unglaublich Geist, ist super lieb und gibt alles, was er kann. Natürlich muss sich das noch ein bisschen kanalisieren.” Werth schwärmte von der Technik des Pferdes in Piaffe und Passage, von der Diagonalität im Ablauf, von den Pirouetten. Normalerweise habe er auch einen 8er-Schritt, aber dazu sei er in Guxhagen etwas zu ‘an’ gewesen. Das Pferd habe keine Schwäche. “Und er macht super Spaß zu reiten, weil er so unglaublich ehrlich ist.”

Ein Highlight von Werth und Back for Good waren die sehr präzisen Übergänge Passage-Piaffe-Passage. Die kommentierende Expertin Heike Kemmer hatte eine sehr logische Erklärung: “Isabell ist die routinierteste Reiterin der Welt. Sie hat eine so klare Vorstellung, wie das zu gehen hat, und kann das auch jedem Pferd vermitteln.”

Charmant, ausdrucksvoll, voller Energie: Vitally unter Anna Schölermann
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Auf eine sehr charmant lässige und zugleich ausdrucksvolle Art begeisterten auch die Zweitplatzierten: U25-Europameisterin Anna Schölermann und der erst achtjährige Vitalis-Sohn Vitally PCH (aus der Weihegold gezogen von Christine Arns-Krogmann, Bes.: Nancy Gooding). Die Linie der Einerwechsel ist den beiden nicht ganz geglückt, am Ende waren es zwei zu wenig, aber die 13 waren sehr gut gelungen – wie alles andere auch. Besonderer Höhepunkt: der starke Galopp und das mühelose Miteinander. “Ich bin super zufrieden, von A bis Z, und ich bin einfach nur dankbar für dieses Pferd”, freute sich die Bereiteren aus dem Stall von Hubertus Schmidt.

Herrliche Power im starken Galopp – Vitally
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HIER geht’s zu den genauen Ergebnissen aus Guxhagen-Dörnhagen.

Und das sind die Finalqualifizierten des Louisdor-Preises 2026:

  • Hagen
  1. Imo Pectore unter Frederic Wandres – 71,809 %
  2. Szechuan unter Dr. Annabel Frenzen – 71,149 %
  • Hamburg
  1. Maxi Kraft’s Barcelo OLD unter Dorothee Schneider – 72,851 %
  2. Majestic Taonga unter Lisa Wernitznig – 71,383 %
  • Donzdorf
  1. Henriettenhof’s Kinshasa OLD unter Franz Trischberger – 72,255 %
  2. Gidday unter Carlos Manuel Valerio Caetano – 70,979 %
  • Pinneberg
  1. Veuve Clicquot FRH unter Frederic Wandres – 73,984 %
  2. Vaderland OLD unter Bernadette Brune – 72,723 %
  • Guxhagen-Dörnhagen
  1. Back for Good unter Isabell Werth – 75,809 %
  2. Vitally PCH unter Anna Schölermann – 74,234 %

In Frankfurt treffen sich die besten Louisdor-Kandidaten vom 16.-20. Dezember zum Finale.