Werth und Wendy: Sieg mit 82 Prozent
Hagen: Wendy de Fontaine und Great Escape Camelot in ganz starker Form!

In definitiver Championatsform: Wendy unter Isabell Werth in Hagen.
© reitsport-hellmann.de
Im Grand Prix Special der CDIO4*-Tour präsentierte Isabell Werth mit Wendy eine harmonische und ausdrucksstarke Vorstellung, die von den Richtern mit 82,426 Prozent belohnt wurde. Hinter dem Siegerpaar reihten sich Raphael Netz mit Great Escape Camelot (74,255 Prozent).

Team Wendy 🙂
Werth zeigte sich nach ihrem Ritt vor allem mit der Entwicklung der Sezuan-Tochter zufrieden: „Je mehr Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit in unsere Vorstellung kommen, desto schöner kann sie natürlich auch werden. Ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Besonders beeindruckt war sie von der Energie ihrer Stute: „Sie hatte heute noch richtig Speed, hat sich diese Kraft aber sehr gut eingeteilt. Das war heute schon richtig, richtig gut.“

Team Camelot 🙂
Super zufrieden war auch Raphael Netz mit dem 15-jährigen Camelot. Dreimal war das Paar in diesem Jahr in einem Special am Start und hat immer über 74 Prozent gepunktet. Leistungs-Garanten im Viereck in schönster Reitmanier!
HIER geht es zu den genauen Ergebnissen des Specials.
Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu zog ein positives Hagen-Fazit: „Wir hatten zunächst einen tollen Nationenpreis. Die Konkurrenz war vielleicht nicht die allergrößte, aber wir haben eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Darüber freue ich mich sehr. Besonders unsere jüngeren Reiter haben sich hervorragend präsentiert. Am Samstag standen wir in der Kür auf Platz eins und zwei, heute wieder auf Platz eins und zwei – das freut mich sehr.“
Road to Aachen
Vier Tage Spitzensport, mehr als 130 Reiter mit über 150 Pferden aus 29 Nationen sowie internationaler Dressur- und Para-Dressursport bis Vier-Sterne-Niveau prägten die Covalliero Dressage Days 2026 auf Hof Kasselmann. Die Veranstaltung setzte einmal mehr ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion, internationalen Sport und die verbindende Kraft des Pferdesports. Für viele Athleten geht der Weg nun weiter in Richtung Weltmeisterschaften in Aachen.


