Vainqueur Richtung 80 Prozent

Turniersplitter Guxhagen, Wiener Neustadt, Ankum – Dorothee Schneider und Vainqueur mit herausragendem Sieg, zwei weitere deutsche Siege, eine Premiere für Forsazza de Malleret unter Jessica von Bredow-Werndl und ein Sieg für Zoom unter Helen Langehanenberg…

Guxhagen

Siegerteam rund um Vainqueur – mit Dorothee Schneider, Jonny Hilberath und Pflegerin Giovanna

Dorothee Schneider und Vainqueur haben mit 78,640 Prozent die Inter II in Guxhagen gewonnen – sechs Prozent mehr als am vergangenen Wochenende bei ihrem Sieg auf dem Hofgut Liederbach. Das relativ neue Paar, die Beiden sind erst seit Anfang des Jahres zusammen, hat bereits etliche 9er im Protokoll – für die Traversalverschiebungen, die Piaffe, die Pi-Pa-Übergänge, die Passage und die Schlussaufstellung. Zudem gab es dreimal die 9 für Sitz und Einwirkung. “Vainqueuer ist eine unglaublich schöne Prüfung gegangen”, strahlte Schneider.Co-Bundestrainer Jonny Hilberath strahlte ebenfalls und ergänzte: “Das Vainqueur schön ist, hat man schon immer gesehen, aber jetzt wächst er in seine Schönheit hinein. Das war nicht nur eine fehlerfreie Runde, sondern auch mit echten Höhepunkten. Dieses Pferd hatin den letzten Monaten so viel an Kraft und Athletik gewonnen, das gibt ihm unheimlich viel Sicherheit. Die Selbsthaltung, der Typ und die Athletik – das ist schon eine ganz besondere Kombination.”

Guxhagen ist für das Paar der vierte gemeinsame Turnierstart. Bis Jahresanfang hatte Hubertus Schmidt den langbeinigen Fuchs ausgebildet und war mit ihm bereits siebenjährig im Finale des Nürnberger Burg-Pokals platziert.
Auf ihrer Website schwärmt Schneider: „Dieser Hengst hält, was sein Name verspricht: frei übersetzt bedeutet Vainqueur nämlich ‘Der Sieger’. Er bringt ein ganzes Bündel guter Eigenschaften für unseren Sport mit: alleine schon von seiner Präsenz, seinem Charme, seinem Schmelz und natürlich seiner Schokoladenfuchs-Farbe her … und natürlich seiner Bewegungsdynamik und Bereitschaft zur Lastaufnahme …“
Der zehnjährige Vivaldi-Sohn wurde von Marten Hillmann gezogen und ist im Besitz der Schwestern Kippert und Mann.
Platz zwei in Guxhagen gigng an den Pferdewirtschaftsmeister Thomas Wagner auf dem zwölfjährigen Filigrano Marone mit 72,851 Prozent.

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Wiener Neustadt

Bereits am Donnerstag gingen im österreichischen Drei-Sterne-CDI Wiener Neustadt beide Siege in beiden Grand Prix-Touren an deutsche Paare. Laura Strobel und Valparaiso siegten im Grand Prix der Kür-Tour mit 72,022 Prozent. Strobel war übrigens viele Jahre Bereiterin im Stall von Dorothee Schneider und ist inzwischen Bereiterin des Gestüts Vorwerk.
Den Grand Prix der Special-Tour gewann Max Wadenspanner mit dem 14-jährigen Zardetto und 70,369 Prozent, Platz zwei belegte Jessica von Bredow-Werndl mit der zehnjährigen For Romance-Tochter Forsazza de Malleret (69,761%). Forsazza hatte sich auf dem Schafhof ihr Finalticket für das Louisdor-Preis-Finale gesichert und war jetzt das erste Mal in einem langen Grand Prix am Start. Der lange Grand Prix entscheidet auch im Louisdor-Finale über Sieger und Platzierte. „Das erste Mal geschafft… Unser erster gemeinsamer ‚richtiger‘ Grand Prix“, resümiert Jessica von Bredow-Werndl auf Instagram. „Mit vielen Highlights, aber auch einigen richtig teuren Patzern.
Zweiter Platz heute mit knapp 70% und zum Glück richtig viel Luft nach oben!“

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Ankum

Ebenfalls am Donnerstag haben Helen Langehanenberg und der neunjährige Zack-Sohn Zoom die Inter II in Ankum gewonnen. Ihr Ergebnis: 70,614 Prozent.

“‘Zoomi’ machte seine Sache in der Inter II von Ankum wirklich super, vor allem, wenn man bedenkt, dass es erst seine zweite Prüfung mit Pi-und-Pa war und wir die erste im Februar diesen Jahres bestritten haben”, freut sich Langehanenberg. “Die lange Pause dazwischen erklärt sich mit seinem ‘Job’ als äußerst gefragter Deckhengst des NRW-Landgestüts. Jetzt geht es mit seiner sportlichen Karriere weiter … und zwar gleich mit einem Sieg und über 70 Prozent. Er ließ sich super reiten, war total konzentriert. Der, wenn auch sehr teure Fehler in den Einerwechseln ist seiner mangelnden Routine geschuldet. Ich bin jedenfalls total happy – und freue mich schon auf die weitere Entwicklung von Zoom.
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