Die Münster-Ladies: Eger, Werth und Brunkhorst

Rückblick Münster: Evelyn Eger gewinnt den Special, Isabell Werths Wallach Quantaz meldet sich mit Grand Prix-Sieg zurück, Juliane Brunkhorst dominiert in der Flutlicht-Kür.

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Die Special-Sieger von Münster: Global Power OLD unter Evelyn Eger
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Beim Turnier der Sieger hießen die drei Siegerinnen Isabell Werth mit DSP Quantaz (Grand Prix), Evelyn Eger mit Global Power OLD (Grand Prix Special) und Juliane Brunkhorst mit DSP Diamante Negro (Grand Prix Kür).
Knapp eineinhalb Jahre hatte man den Brandenburger DSP Quantaz nicht mehr auf der turniersportlichen Bühne gesehen. Zuletzt startete er beim Weltcup-Finale 2025 in Basel. Nun meldete sich der 16-jährige Quaterback-Sohn mit Isabell Werth zurück. Vor dem Münsteraner Schloss gewannen die beiden den Grand Prix. An diesem Tag rüttelten orkanartige Böen an den Kulissen und Zelten, was Quantaz aber kaum beeindruckte. „Er ist noch frisch und kernig, und genau das ist die Zielsetzung“, erklärte Werth. 73,88 Prozent lautete das Ergebnis und bedeuteten den Sieg.
Die Zukunftspläne mit Quantaz sind noch nicht konkretisiert. Sicher wird man das Paar im Weltcup sehen. Dort will Isabell Werth auch Viva Gold OLD einsetzen. Mit dem zehn Jahre alten Hengst war sie im Juni Deutsche Meisterin (Kür) geworden. Ihre Topstute Wendy de Fontaine, frischgekürte Mannschafts-Weltmeisterin und Einzel-Bronze-Medaillengewinnern (Kür) von Aachen, bekommt erst einmal Turnierpause. Zum Grand Prix Special trat die Multichampionesse in Münster nicht mehr an, sondern nutzte das Wochenende, um sich in Pinneberg mit Back for Good ein Finalticket im Louisdor-Preis zu sichern.

Platz zwei im Grand Prix belegten Dorothee Schneider und der ebenfalls 16 Jahre alte Württemberger Wallach First Romance v. First Romancier. Auch er ließ sich von Regen und Sturm nicht aus der Ruhe bringen. First Romance habe große Freude an seiner Aufgabe gezeigt, erzählte Dorothee Schneider. „Er erlebt derzeit regelrecht seinen zweiten Frühling.“ 72,72 vergaben die Richter.
Evelyn Eger folgte auf Rang drei (72,560). Die 28-jährige Bereiterin auf dem Hof Kasselmann stellte den neunjährigen Wallach Global Player OLD vor. Seit der ersten Reitpferdeprüfung reitet sie den Sohn des Grey Flanell, kennt ihn also in- und auswendig. Im Grand Prix Special sicherte sich das Paar sogar den Sieg mit 72,882 Prozent, diesmal vor Dorothee Schneider und First Romance, die erneut Platz zwei einnahmen (72,686). Dritte wurde Katharina Hemmer. Sie stellte in Münster den zehnjährigen Oldenburger Special Gold PCH v. San Amour I vor (71,921).

Das nur vier Paare umfassende Feld bei der Flutlicht-Kür führte Juliane Brunkhorst an. Ihre Vorstellung mit dem Brandenburger Wallach DSP Diamante Negro honorierten die Richter mit 78,1 Prozent.

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Quelle: Pferdesport Deutschland