Moritz und Morri: “Bei Level 5 von 10”
“Er ist einfach eine Rampensau durch und durch. Das macht schon Spaß.” Sieg für Moritz Treffinger und Morricone in Hagens Drei-Sterne-Special. Es war der zweite gemeinsame Special für die Beiden. Platz zwei für Lena Haßmann und Chere Celine OLD, vor Lisa Müller und Gut Wettlkam’s Zonik Hit OLD.

Fröhlicher Dialog auf dem Podium – und Chefrichterin Ulrike Nivelle und Hausherr Ulli Kasselmann.
“Ich habe mir heute gedacht: Okay, ich kann ein bisschen mehr zureiten als im Grand Prix und als in Mannheim”, resümiert Moritz nach dem Sieg. “Da war ich noch sehr verhalten und nur auf sauberes Reiten gepolt. Das war schön, aber man hätte noch eine Schippe drauflegen können – das habe ich heute versucht, auch weil er sich super angefühlt und das auch angeboten hat. Er war super bei mir, sehr konzentriert. Wir hatten noch ein, zwei Missverständnisse. Einmal ist er angaloppiert nach der Rechtstraversale, da wollte ich ihn einmal vors Bein schicken, dabei ist er angeloppiert. Das war einfach ein Missverständnis. Aber es war schön, dass er sofort auf die Hilfen reagiert hat und mitdenkt.
Es war sicher alles noch etwas wackelig. Passage, Piaffe geht noch viel souveräner, viel ausgereifter. Die Pirouetten, die Wechsel auf der Mittellinie – das geht alles noch viel stabiler, ausbalancierter, zentrierter. Sagen wir mal, wir sind jetzt bei Level 5 von 10 von meinem Gefühl her.”

Siegerteam – Moritz, Morri und Pflegerin Gina.
So häufig war das Paar noch gar nicht zusammen auf einem Turnier. Lena Haßmann hatte den Millennium-Sohn in den Grand Prix-Sport eingeführt und 2021 im Finale des Louisdor-Preises vorgestellt. 2022 und 2023 war der Hengst gar nicht turniermäßig unterwegs, 2024 und 2025 haben Moritz und Morricone dann in den nationalem Drei-Sterne-Bereich geschnuppert. Im Mai war das Paar in Mannheim beim Piaff-Förderpreis am Start, in Hagen haben sie ihre internationale Premiere un Grand Prix und Special gefeiert.
“Das heißt, für ihn ist es eigentlich auch wieder ein bisschen reinkommen in den langen Grand Prix”, erklärt Moritz und ist sehr angetan: “Dass er das einfach so mitmacht und sich so präsentiert im Viereck. Er weiß genau: ‘Ich bin der Allerschönste, der Allercoolste.’ Und das zeigt er auch. Er ist einfach eine Rampensau durch und durch. Das macht schon Spaß.”
Nächste Woche steht für Moritz Treffinger mit Fiderdance der Nationenpreis in Falsterbo an, Richtung Wintersaison denkt er auf jeden Fall an den Weltcup, vielleicht sogar mit allen drei Hengsten im Wechsel: Morricone, Fiderdance und Cadeau Noir.
HIER geht es zu den genauen Ergebnissen des 3*-Specials von Hagen



