Zeichen aus München – Kismet siegt
Das war ein spannender Fünf-Sterne-Grand Prix in München. Richterin Katrina Wüst schwärmte: “Wir haben hier heute zukünftige Mannschaftspferde gesehen.”

Wachsen immer mehr zusammen: Times Kismet und Jessica von Bredow-Werndl.
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• Sieg für das noch recht neue Paar Jessica von Bredow-Werndl und die elfjährige Times Kismet mit 74,522 Prozent, es war ihr vierter gemeinsamer internationaler Grand Prix. Das Notenbild ist sehr ausgeglichen um die Schwerpunkte 7,5 bis 8, eine 9 gab es von einem Richter für die Schlussnote ‘Harmonie’.
• Raphael Netz trumpft mit seinem bewährten Great Escape Camelot mit einem neuen personal Best auf: 73,783 Prozent und Platz zwei.Kurz vor Texas hatte sich der Johnson ein Hufgeschwür zugezogen, konnte deshalb nicht beim Weltcup-Finale an den Start gehen und hat sich jetzt in München auf der internationalen Bühne mit Nachdruck zurückgemeldet.
• Dritter wurde die Nachwuchshoffnung von Benjamin Werndl, der zehnjährige Quaterhall-Sohn Quick Decision. Für den schicken Fuchs war es ebenfalls erst der vierte internationale Grand Prix-Auftritt. Sein Ergebnis: 72,652 Prozent.
• Knapp hinter Quick Decision folgte die elfjährige Dante’s Pearl unter Charlott-Maria Schürmann mit 72,609 Prozent. Und auch hier geht es um eine große Nachwuchshoffnung, die sich zum vierten Mal auf internationalem Grand Prix-Parkett präsentiert hat, zum ersten Mal auf Fünf-Sterne-Niveau.
Samstag, 16. Mai 2026, geht es in der CDI5*-Tour um 14 Uhr weiter mit dem Grand Prix Special; Sonntag, 17. Mai 2026, um 14 Uhr mit der Grand Prix Kür.
Die australische Olympiareiterin Simone Pearce sicherte sich im Sattel von Will Marq, einem zehnjährigen Cruzado Espaniol-Wallach v. Rio Marq, den Sieg im Drei-Sterne-Special: 71,340 Prozent. Dicht dahinter folgte Lena Haßmann mit der erst neunjährigen Oldenburger Rappstute Chere Celine OLD von Governor-STR. Ihr Ergebnis: 71,064 Prozent. Den dritten Platz belegte die Landshuterin Yara Reichert mit dem Westfalenhengst Valverde NRW (v. Vitalis x Ampere) und 70,511 Prozent.

Die Zukunftshoffnung von Yara Reichert: Force Majeure.
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Yara Reichert und Force Majeure dominierten außerdem die Finalqualifikation Derby Stars von Morgen mit 71,316 Prozent. „Forci“ vereint Präsenz, Mechanik und Selbstverständlichkeit in den schweren Lektionen. Nachdem das Paar bereits am vergangenen Wochenende in seinem ersten Start im Grand Prix direkt den Sieg feierte, setzte Reichert nun das nächste Ausrufezeichen. Platz zwei ging an Nicole Casper vom Gestüt Birkhof. Mit dem zehnjährigen Wallach Birkhofs Zabalou (v. Birkhof’s Zalando OLD x Sandro Hit) erhielt sie 69,053 Prozent. Rang drei sicherte sich Victoria Nielsen mit der zehnjährigen DSP-Stute Prinzessin Paula (Fürsten-Look) und 68,816 Prozent.
HIER geht es zu den genauen Ergebnissen aus München.
Quelle: Pressemitteilung/kik


