Finalticket für J’Adore Dior unter Kittel
Das erste Finalticket für den Nürnberger Burg-Pokal ist vergeben – wie schon am Vortag in der Qualifikation hießen die Sieger Patrik Kittel und J’Adore Dior H.
Foto oben: Fänomen wird Zweiter – mit reellen Finalchancen (© www.sportfotos-lafrentz.de)

FINALE – für J’Adore Dior!
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Mit 75,512 Prozent sicherte sich das Paar souverän das direkte Ticket für die Frankfurter Festhalle im Dezember. Vier der fünf Richter sahen die Jovian x Sir Donnerhall-Tochter an der Spitze. Ebenfalls wie in der Qualifikation ging Rang zwei an Frederic Wandres und den Hengst Fänomen de Malleret (74,463 %).
Eine besondere Geschichte verbindet Kittel mit seiner Siegerstute: J’Adore Dior H gehört seiner Frau Lyndal Oatley, die ihm die Stute anvertraute, weil sie aus ihrer Sicht besser zu ihm passe. „Und ich habe wohl auch ein bisschen meinen Charme spielen lassen“, sagte Kittel augenzwinkernd. Von seiner siebenjährigen Nachwuchshoffnung schwärmt der Schwede: „Sie ist ein echtes Powerhouse und dabei trotzdem losgelassen. Ich hatte noch nie ein Pferd, das so fein ist, ohne kompliziert zu sein.“ Dabei war es erst der zweite gemeinsame Turnierauftritt. „Wir waren vorher einmal in der Halle in Ankum, aber Ankum und Hagen kann man natürlich nicht vergleichen.“
Für J’Adore Dior H steht nun zunächst eine kleine Pause an, bevor die Planung Richtung Frankfurt konkreter wird. „Dann schauen wir, ob das mit Frankfurt passt. Ich möchte dort einfach mit Vertrauen reiten.“ Es wäre Kittels erster Start in einem Nürnberger Burg-Pokal-Finale, obwohl er in der Vergangenheit bereits Deja und Donna Unique für das Finale qualifizieren konnte.

Top-Zweiter: Fänomen de Malleret.
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Auch Frederic Wandres zeigte sich mit dem Foundation-Sohn Fänomen de Malleret, einem ausgesprochen ausdrucksstarken Pferd mit drei herausragenden Grundgangarten, hochzufrieden. „Fänomen war heute ein sehr guter Zweiter“, bilanzierte Wandres. „Es waren noch Kleinigkeiten drin, aber er war heute deutlich verbessert zu gestern und insgesamt viel lockerer.“ Mit Blick auf Frankfurt dürfte auch Platz zwei noch wertvoll werden: „Mit dem heutigen Ergebnis haben wir, glaube ich, gute Aussichten, uns vielleicht als einer der besten Zweitplatzierten für Frankfurt zu empfehlen. Das muss man im Laufe der Saison beobachten, es ist ja noch früh. Aber ich bin auf jeden Fall sehr happy.“
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