Die starken Mütter hinter den Finalisten

Die Mütter Treffinger und Netz beim Weltcup-Finale in Texas – von Texas-Vibe und Cowboy-Boots-Träumen, familiärer Arbeitsaufteilung und nachhaltigen Kindheitserfahrungen bis hin zur Klassenfahrt…

Fotos oben: www.sportfotos-lafrentz.de

Morgen steht der Grand Prix beim Weltcup-Finale in Texas an. Die beiden deutschen Herren im Finalfeld haben sich Verstärkung aus Deutschland mitgebracht: Ihre Mütter, Santina Treffinger und Janet Netz – die starken Mütter hinter den Finalisten!

Mutter und Sohn, Moritz und Santina Treffinger – und die Cowboy-Boots mit den tollen Vibes!

Für Mutter Santina Treffinger ist es das erste Weltcup-Finale. Ihre ersten Impressionen: „Beeindruckend! Einfach nur beeindruckend! Es ist wunderwunderschön hier und schon jetzt eine ganz tolle Atmosphäre. Ich liebe diesen Vibe und die Menschen sind toll.“ Jeder Reiter hat zur Begrüßung zum Weltcup-Finale einen Gutschein für richtige Cowboy-Boots erhalten. Sohn Moritz hat den seiner Mutter vermacht. „Mamas Traum war es schon immer, mal solche Stifel zu haben“, erklärt er und freut sich, dass er diesen Traum erfüllen konnte.  „Ich liebe diese Stiefel total, das ist genau meins“, strahlt Mutter Santina und erzählt: „Ich glaube, Moritz ist noch nicht so aufgeregt. Er genießt das hier einfach alles und dann schauen wir mal, was morgen passiert.“

Team Netz rund um Mutter Janet und Sohn Raphael – mit Vater Oliver, Lebensgefährtin Selina Söder, Pflegerin Natalie Lutz und Cheftrainerin Monica Theodorescu.

„Es ist alles aufregend, sehr groß mit anderen Dimensionen und auch für uns ist es eine kleine Premiere“, freut sich Janet Netz, die Mutter von Raphael, für die es das zweite Weltcup-Finale ist. „In Riyadh war Raphis Vater nicht dabei, aber nach Texas konnte er jetzt mitkommen. Es ist auch alles etwas anders, weil wir in Riyadh mit Camelot unterwegs waren und jetzt mit Dieu. Für Dieu ist immer alles neu und wir hatten ihn bisher noch nicht mit auf so großer Fahrt“, schmunzelt sie. „Aber er macht es sehr gut.“

Die Samstags-Überraschung

Noch etwas sei anders in den USA: „Ein Teil unserer Verwandtschaft kommt, um Raphi anzufeuern, Onkels und Cousinen wohnen in Kalifornien. Und am Samstag kommt auch noch Raphis allererste Reitlehrerin, Karin Miles, um ihn zu unterstützen.“ Das sei für die ganze Familie Netz ein tolles Erlebnis. Auf Karins Pony, Spirit, hat Raphi im zarten Alter von vier Jahren seinen allerersten Reitunterricht bekommen. „Raphi ist bei Karin geritten, bis er sechs war. Dann ist Karin zurück in die Staaten gegangen und betreibt in Hanceville, Alabama, die Miles and More Farm. Sie beschäftigt sich sehr mit dem korrekten Sitz des Reiters.“ Raphi ist der Beweis dafür, dass das schon früh gefruchtet hat 😄.

Die ‚Arbeitsaufteilung‘ in der Familie Netz ist klar geregelt: „Ich bin immer bis zum Anschlag aufgeregt“, erklärt Mutter Netz und lacht, „dann müssen das alle anderen nicht sein.“ Das Schöne an den Weltcup-Finals sei, dass es sich ein bisschen anfühle wie … „Klassenausflug! Der Shuttle, mit dem die Reiter hin- und hergefahren werden, ist ein Schulbus und man kennt sich schon von der Saison. So hat das hier alles etwas Familiäres – einfach nett.“

Die Mütter sind gewappnet, morgen kann es losgehen!