Zwei feine Finalritte: Raphael und Moritz!
Platz fünf und acht beim Weltcup-Finale für Raphael Netz auf Dieudonne und Moritz Treffinger auf Fiderdance. Und vor allen Dingen: Beide haben mit feinem, präzisen Reiten brilliert!

Pure Freude nach ihrer gelungenen Weltcup-Final-Kür: Raphael Netz und Dieudonne
© Ken Braddick
Der Sieg ging mit einer super korrekte Runde an Becky Moody und Jagerbomb (88,330 %, personal Best).
Zweiter wurde der 23-jährige Christian Simonson auf Indian Rock (83,810 %, ebenfalls personal Best).
Rang drei ging an Sandra Sysojeva auf Maxima Bella und damit hat Polen das erste Mal einen Podiumsplatz bei einem Weltcup-Finale belegt.

Volle Konzentration bei Raphael Netz und ‘Dieu’ in ihrer Texas-Kür
© Ken Braddick
“Ich bin erleichtert!”, gestand Raphael Netz nach seiner Kür mit einem Strahlen im Gesicht. Natürlich lag ein gewisser Druck in der Luft, nachdem der Grand Prix nicht optimal geglückt war, aber in der Kür lief es. Dieu war konzentriert, manchmal noch etwas angespannt, was sich zwischendurch auch in der Maulaktivität widerspiegelte, aber insgesamt floss das Paar durch die Kür. “Die Zuschauer waren unglaublich. Ich habe diese Musik aus den 80er Jahren gewählt, weil ich wollte, dass die Zuschauer mit uns durch die Kür tanzen – ich glaube, das ist uns gelungen.” Praktisch während der gesamten Kür hindurch klatschte und jubelte das texanische Finalpublikum. 79,245 Prozent bedeuteten Platz fünf für Netz und Dieu, Platz fünf war es vor zwei Jahren beim Finale in Riyadh mit Camelot.
Moritz Treffinger und Fiderdance haben nach einem top Grand Prix auch eine super Kür präsentiert. Am Anfang noch mit etwas Übereifer unterwegs baute ‘Fidel’ noch einen Taktfehler im starken Trab und ein kurzes Angaloppieren in der Trabtour ein, aber der 22-Jährige Bonhomme-Bereiter ließ sich überhaupt nicht aus dem Konzept bringen, blieb ruhig und ritt ‘drüberweg’. Besonders die Rechtstraversale floss durch das Pferd, in den Pirouetten zelebrierte Moritz und die Verbindung Reiterhand-Pferdemaul war von konstanter Feinheit geprägt. Zu Beginn der Einerwechsel leistete sich das Paar einen nicht ganz durchgesprungenen Wechsel, was ein paar punkte kostete. Insgesamt: zwei sehr gut gerittene Prüfungen abgeliefert – Chapeau! Platz acht mit 77,360 Prozent bei seiner Weltcup-Final-Premiere, ein schöner Grund zum Feiern.

Fort Worth 2026 – es war ein Erlebnis!!!
© FEI:Mehmet Akdag
HIER geht es zu den genauen Ergebnissen der Final-Kür

Bye bye Texas, 2027 treffen wir uns zum Finale in Göteborg 🙋♀️
© FEI:Mehmet Akdag



