Texas’ erster Streich

Bei dem einen lief es super, bei dem anderen war doch etwas Aufregung im Spiel: der erste Streich des Weltcup-Finals, der Grand Prix, ist entschieden. Der Sieg ging an Favoritin Becky Moody mit Jagerbomb.

Die Weltcup-Finalisten 2026
© FEI:Mehmet Akdag

Moritz Treffinger und Fiderdance haben eine top Runde abgeliefert – mit fröhlichem Vorwärts, aber nicht mit übertriebenem Risiko, in guter, konstanter Anlehnung und mit sehr viel Übersicht geritten. Ein bisschen Eile kam beim Rückwärtsrichten auf, alles andere wirkte ausgesprochen sicher in feiner Abstimmung. “Ich bin einfach nur dankbar”, sprudelte es aus dem Finalküken. “Dankbar, dass ich dieses Pferd reiten darf, dass ich hier sein, dass ich das hier alles aufsaugen darf. Fidel ist mit seinen 17 Jahren unglaublich, so frisch und motiviert und er kämpft im Viereck zu 110 Prozent. Das ist alles so unglaublich. Meine ganze Familie ist da und mein Bruder hat heute auch noch Geburtstag.” Treffingers in Jubelstimmung! Mit 71,109 Prozent setzte sich das Paar auf Platz sechs des Finalfeldes.

‘Unsere Jungs’ – Moritz Treffinger und Raphael Netz

Nicht ganz so glücklich lief es bei Raphael Netz und DSP Dieudonne. Der elegante Rappe zeigte leider mehrfach die Zunge, was natürlich die Noten drückte, eventuell ist sie über das Gebiss gerutscht. Der noch nicht so erfahrene 13-jährigen Dante Weltino-Sohn schien ob der immensen Kulisse doch etwas nervös. Raphael Netz vermittelte ihm auf seine ruhige und gefühlvolle Art immer wieder das Gefühl der Sicherheit, so dass auch sehr gute Momemnte in der Prüfung waren, aber klar ist: Wenn Dieu in der Kür mit mehr Sicherheit auftreten kann, ist enorm viel Luft nach oben. Heute wurden es 67,891 Prozent, Platz 12.

Camelot hat im Texas-Outfit zu Hause die Daumen gedrückt ✊

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