Sonnenreise mit Sieg
Sieg mit 73,130 Prozent – personal Best! ‘Ersatzpferd’ Special Blend hat einen sehr guten Job in Wellingtons Weltcup-Grand Prix gemacht. Und morgen wird ein wenig Emilio-Stimmung durch die Weltcup-Kür schweben…
Foto oben: Die Sonne blendet bei Wellingtons Vet-Check
Alle Fotos, Momente hinter den Kulissen und Menschen vor Ort: ©EQWO, Petra Kerschbaum

Gelungener Auftritt von Isabell Werth und Special Blend in Wellington.
Isabell Werth war sehr happy mit dem elfjährigen Sezuan-Sohn Special Blend, der für Quantaz eingesprungen ist (Z.: Hannelore Weber, Bes.: Natalie Stickling-Morzynski), und amüsierte sich: “Erst habe ich den Zügel verloren und dann hat Special Blend ein Hufeisen verloren.” Es habe es sich etwas seltsam angefühlt und dann habe sie das Hufeisen gesehen. Insgesamt war die einzige deutsche Reiterin in Wellingtons Weltcup-Prüfung mit Pferd und Ritt super zufrieden. “Er hat deutlich gezeigt, dass es die richtige Wahl war, ihn mitzunehmen.” Special Blend sei ein sehr ehrliches Pferd, reise sehr entspannt und sei auch auf dem Turnier völlig unkompliziert. “Gestern habe ich mit ihm noch mal später am Abend im Flutlicht trainiert, da war er doch erst mal etwas angespannt, aber heute morgen beim Training war er schon wieder so locker.” Auch das Abreiten für die Prüfung am Mittag sei super gewesen.


Oben und unten: Impressionen vom Flutlicht-Training.
“Dieses Pferd hat einfach eine sehr qualitätvolle Piaff-Passage, die Galopp-Tour war richtig gut – das sind seine absoluten Highlights und ich konnte auch die Schlusslinie auf eine sehr leichte Weise mit ihm zelebrieren. Das war ein sehr schönes Gefühl.” Zum letzten Mal war das Paar in Aachen, Juli 2025, am Start, überhaupt haben sie nur vier internationale Turniere zusammen bestritten, noch nie haben sie mehr als 73 Prozent in einem internationalen Grand Prix gehabt.


Momente aus dem Siegesritt.
Einen kleinen Ausblick auf die morgige Weltcup-Kür gab Isabell auch: “Ich werde zur Musik von Emilio reiten, ich liebe diese Musik. Und ich hoffe, wir können die Kür morgen feiern und genießen.”


Vet-Check im Sonnenschein
Isabell Werth genießt nicht nur die Wärme und Sonne Wellingtons. “Die Leute sind so unglaublich freundlich und haben mich hier extrem herzlich empfangen – das habe ich so nicht erwartet. Das ist ein wirklich gutes Gefühl.” Werth hat auch ihren Sohn dabei, die beiden genießen ein paar Tage zusammen. Als Frederik drei Monate alt war, war sie das letzte Mal in Wellington. “Es hat sich in den vergangenen 15 Jahren hier wirklich viel verändert”, schmunzelt sie anerkennend.
Freitagabend steht in Wellington die Weltcup-Kür unter Flutlicht auf dem Programm. Beginn der Kür 1.00 Uhr nachts deutsche Zeit.
HIER geht’s zu den genauen Ergebnissen aus Wellington.
In Wellington trifft man jede Menge Menschen – zum Beispiel den Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes, Wilken Treu, …

… FEI-Dressurchef Ronan Murphy…

… und natürlich jede Menge Menschen von der Presse 🙂




