FEI-Präsident goes IOC-Vorstand

FEI-Präsident Ingmar De Vos in den Vorstand des Internationalen Olympischen Komitees gewählt. Ein gutes Zeichen für die Zukunft des Pferdesports bei Olympia?

Ingmar De Vos (© IOC/Greg Martin)

Der Belgier Ingmar De Vos, seit 2014 Präsident der FEI und seit 2025 Präsident der Association of Summer Olympic International Federations (ASOIF), wurde in seiner Eigenschaft als Vertreter der internationalen Sommer-Olympia-Verbände zum Mitglied des Exekutivkomitees des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt. Die Wahl fand heute, am 4. Februar 2026, auf der 145. IOC-Sitzung in Mailand (ITA) im Vorfeld der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 statt. Ingmar De Vos, der seit 2017 IOC-Mitglied ist, wurde von seinen Kollegen in geheimer Wahl für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Er wird sein neues Amt nach Abschluss der 145. IOC-Sitzung am 22. Februar 2026 antreten.

Der Dressurausschuss-Vorsitzende Klaus Roeser gratulierte und erklärte: “Zunächst herzlichen Glückwunsch an Ingmar de Vos. Für den Pferdesport bei Olympischen Spielen kann seine heutige Wahl nur eine positives Zeichen sein. Auch wenn Ingmar de Vos natürlich nichts garantieren kann, ist er auf jeden Fall ein Unterstützer unseres Sports.”

„Die heutige Wahl in das IOC-Exekutivkomitee ist eine große Ehre“, sagte De Vos. „Während meiner Amtszeit werde ich mich für den zukünftigen Erfolg der Olympischen Spiele, des IOC und der Olympischen Familie einsetzen. …Gemeinsam müssen wir die Popularität, Attraktivität und langfristige Nachhaltigkeit der Olympischen Spiele weiter stärken.“

Quentin Simonet, Präsident der Europäischen Reitsportföderation, kommentierte: „Seine Wahl in die höchste Ebene der olympischen Führung ist ein starker Beweis für sein tiefes Verständnis und sein Engagement für die Olympische Bewegung und, allgemeiner gesagt, für die entscheidende Dynamik des Pferdesports in einer sich wandelnden olympischen Landschaft…“

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