Wandres siegreiche Taktik mit Verrenberg

Verrenbergs Special-Premiere beim Gold Coast Opener CDI 3* in Wellington – Sieg mit 72,298 Prozent. Und warum Wandres mit ‘Verri’ zunächst zweimal in der Kür gestartet ist und erst jetzt den Special gewählt hat…

Wellingtons Doppelsieger Verrenberg unter Frederic Wandres
Foto: @ Lars Ligus

“Es war für Verrenberg der erste Special überhaupt und er war wirklich gut”, resümiert Frederic Wandres. Im vergangenen Jahr hatte Verrenberg (Z.: Nicole Wanning, Bes.: Hof Kasselmann) schon zwei internationale Auftritte in Tschechien und Hagen und ging auf beiden Turnieren als zweite Prüfung die Kür. “Der Special ist nicht zuletzt auch kräftemäßig anstrengend für die Pferde, deswegen hatte ich mich vorher für die Kür entschieden, aber jetzt war er auch von der Kraft her weit genug gereift.” Und der zehnjährige Oldenburger ist seinem lektionssicheren Ruf erneut gerecht geworden: Er hat seinen ersten Special fehlerfrei abgeliefert – bis auf ein kurzes Umspringen nach dem Angaloppieren. “Das war schon eine schöne flüssige Runde und zweimal hat er für die Passage auch schon die 8,5 bekommen. Das kann er noch nicht ganz durchgehend halten, aber es ist schon super, dass er sie so abrufen kann.” Zwei 9er stehen auch im Protokoll: für den starken Schritt und für den Schlussgruß. “Der Schritt ist einfach eins seiner Highlights. Ein guter Schritt, auch ein guter versammelter Schritt – das ist sehr viel wert.” Seine Jugend betrachtet habe er das super gemacht, freut sich Wandres, sowohl im Grand Prix als auch im Special. Dicker Daumen hoch für Verri!”

72,298 Prozent – ein sehr guter Einstieg in den internationalen Special. Die Prozentzahl ist hier tatsächlich beeindruckender ist als der Sieg, es waren nur drei Paare am Start.

Den Grand Prix hatten Freddy Wandres und der Vilancio-Sohn am Tag zuvor mit 71,326 Prozent gewonnen.

HIER geht es zu den genauen Ergebnissen aus dem Special in Wellington.