Top in Amsterdam: Wendy und Fiderdance!

Isabell Werth und Wendy in top Form – und das Puzzle der Serienwechsel setzt sich zusammen! Und Moritz Treffinger ‘haut richtig einen raus’: “Das war die beste Prüfung, die ich je mit ihm zeigen konnte!”

Mit exklusiven Resümees von Werth und Treffinger…

Die Tänzerin der Piaffen – Wendy!
(© FEI/Leanjo de Koster)

Strahlt zurecht und genießt: Moritz Treffinger und Fiderdance gaben eine exquisite Visitenkarte ab in Amsterdam!

Sie begannen mit einer wunderbaren Trabtour mit ‘Pi und Pa’, es hagelte 10er im Protokoll, eine gute Schritt-Tour, gute Galopp-Traversalen und erstklassiger starker Galopp – keine Frage: Isabell Werth und Wendy waren in top Form. Gestern im Grand Prix klappten die Zweierwechsel, aber die Einer nicht, heute drehte das Paar den Speiß um: fehlerfreie Einer, aber leider ein Fehler am Ende der Zweier. Insgesamt machen die Wechsel aber schon einen entspannteren Eindruck, das Puzzle setzt sich zusammen. Und wieder eine wunderbare Trabtour zum Abschluss. 87,580 Prozent und Platz zwei war das Endergebnis für Isabell Werth und Wendy.

Werths exklusives Resümee:

“Es waren noch ein paar Kleinigkeiten drin in der Prüfung, aber insgesamt sind wir genau auf dem richtigen Weg. Wendy nimmt sich immer mehr Zeit, wird immer gelassener. Die Linie zu den Galoppwechseln habe ich etwas verändert, sonst sind wir an dieser Stelle immer die Einer geritten, jetzt die Zweier, deshalb hat sie da am Ende noch einen Einer eingebaut. Da fehlt ihr noch die Stabilität, wenn sich etwas ändert. In der Galopp-Pirouette hatten wir noch eine Kleinigkeit drin und die letzte Piaff-pirouette musste ich etwas größer anlegen. Die Schritt-Tour habe ich auch ein bisschen geändert, das hat ihr sehr gut getan. Insgesamt bin ich super zufrieden.”

Wendy hat jetzt Pause bis Anfang März, Quantaz wird nach Wellington fliegen und dort im Februar bei dem Weltcup-Turnier an den Start gehen.

Das Siegerpaar und Fan-Nähe: Lottie Fry und Glamourdale (© FEI/Leanjo de Koster)

Der Sieg ging wie gestern an Lottie Fry und Glamourdale in Bestform (89,305 %). Da Lottie Fry aber Titelverteidigerin ist und für das Finale sowiesoi gesetzt ist, gehen ihre 20 Siegpunkte an den zweitplatziertn Reiter, also an Isabell Werth. Somit hat Werth nach zwei Etappen bereits 40 Weltcup-Punkte gesammelt. Ihr 27. Weltcup-Finale liegt schon fast zum Greifen nah…

Das zweibeinige Team Werth in Amsterdam: v.l. Freundin Michaela Agadeseh, Isabell Werth in der Mitte, dahinter Stella Muhle, Trainer Götz Brinkmann und ein bisschen von Madeleine Winter-Schulze 🙂

 

Super performt in Amsterdam: Moritz und ‘Fidel’!

“Das ist so krass, ich bin so mega happy!”, sprudelt es aus Moritz Treffinger nach seiner Weltcup-Kür mit Fiderdance in Amsterdam. “Ich glaube, das war heute die beste Prüfung, die ich je mit ihm zeigen konnten. Ich hatte ein super Gefühl, es hat richtig Spaß gemacht, weil wir in unserer eigenen Bubble waren.” Er habe nie das Gefühl gehabt, ‘hulala – jetzt könnte es etwas schwieriger werden’. In der ganzen Trabtour habe er den Hengst richtig schön vor sich gehabt, gut auf Zug und sehr konzentriert. “Es war ein Hammer. Ich konnte in den Piaffen wirklich zum Sitzen und zum Öffnen der Beine kommen. Die Wechseltouren sind nicht meine Stärke mit ihm, aber auch das haben wir heute echt gut gemanagt.” Er sei aber nicht nur total happy, sondern auch “ein bisschen erleichtert. Es war ja mein erster Weltcup-Start mit Fidel und dass er jetzt noch mal einen mehr rausgehauen hat als Cadeau – das ist mega. Zu Hause haben die beiden ja immer ihren kleinen Konkurrenzkampf, noch mit Morricone dazu, die drei Jungs. Das wird jetzt sicher lustig zu beobachten, wenn er nach Hause kommt.”

Die Top Drei von Amsterdam: Sieg für Lottie Fry und Glamourdale, Zweite Isabell Werth und Wendy, Dritte Becky Moody und Jagerbomb.
(© FEI/Leanjo de Koster)

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